TUM
Klinikum rechts der Isar Technische Universität München
Neuro-Kopf-Zentrum
Abteilung für Neuroradiologie


Aktuelles, Stellenangebote, Veranstaltungen

 

2016

Dr. Stefanie Bette und Dr. Thomas Huber erhalten den Nachwuchspreis Lehre 2016 für das interfakultäre Wahlfach "Imagine neurooncology".

Neues Lehrprojekt

Neuroradiologie und endovaskuläre Aneurysmatherapie.

2015

PD Dr. Jan Bauer erhält prestigeträchtige Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC-Starting Grant)

2014

Dr. Benedikt J. Schwaiger wurde mit dem „World Federation of Neuroradiological Societies Scientific Award“ 2014 anlässlich des XXth Symposium Neuroradiologicum in Istanbul (Türkei) ausgezeichnet.

Educational Grant anlässlich des Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meetings 2014 in Boston (USA) für Frau Dr. Isabelle Riederer

2013

Glioma 2013

Posterpreis für V. Toth auf der 48. Jahrestagung der DGNR für die Arbeit "Superselektive pcASL - erste klinische Ergebnisse zur individuellen Charakterisierung der regionalen intrazerebralen Perfusion."

Symposium Endovaskuläre Schlaganfalltherapie

2nd Symposium of the TUM-Neuroimaging Center

Dr. Benjamin Friedrich wurde mit dem "Michael Brothers Memorial Award" für die beste Arbeit auf dem Gebiet der interventionellen Neuroradiologie auf dem ASNR in San Diego ausgezeichnet.

 

2012

Herr Dr. med. Tobias Boeckh-Behrens erhält den "Kurt Decker Preis" der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie.

Neuroradiologie goes to China

Herr Dr. B. Friedrich erhält den Förderpreis 2012 der Münchener Universitätgesellschaft.

"Trainee Award der Organization for Human Brain Mapping (OHBM)" für Herrn A. Manoliu.

 

Stipendienpreis an Physikerin (2011)

Stipendium der Telekom-Stiftung erhält Physikerin Nuria Hirsch

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft ( DFG ) und die bayerische Staatsregierung bewilligen zwei neue Forschungsvorhaben (2009)

Die Neuroradiologie des Klinikum rechts der Isar der TU München ist an dem gerade kürzlich bewilligten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereich (SFB 824) "Bildgebung zur Selektion, Überwachung und Individualisierung der Krebstherapie" beteiligt. In dem zunächst für vier Jahre geförderten Projekt der Neuroradiologie geht es darum, inwieweit mit neuen Techniken der Bildgebung biologische Mechanismen bei der Entstehung und im Entwicklungsverlauf von Hirntumoren dargestellt werden können. Übergeordnetes Ziel dieses Forschungsprojektes ist es letztlich, einen Beitrag zur Verbesserung der Therapie von derzeit noch unheilbaren Hirntumoren zu leisten. Das Forschungsprojekt wird in enger Kooperation mit der Neuropathologie und der Neurochirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München durchgeführt.
Mittlerweile in der zweiten Förderungsperiode wurde von der bayerischen Staatsregierung ein Forschungsverbund zur Stammzellenforschung bewilligt. Arbeitsgruppen aus den großen bayerischen Universitätskliniken (TU München; Regensburg, Würzburg, Erlangen) beschäftigen sich mit der Fragestellung, inwieweit adulte Stammzellen zur Therapie von verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer u. a.) herangezogen werden können. Mit dabei in diesem Forschungsverbund (http://www.bayfor.org/de/geschaeftsbereiche/
forschungsverbuende/welt-des-lebens/forneurocell.html
) ist auch eine Arbeitsgruppe der Abteilung Neuroradiologie des Klinikums rechts der Isar. Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit transplantierte Stammzellen durch optische Lichtleiter gleichsam von außen stimuliert werden können und wenn ja, ob sich das so veränderte neuronale Netzwerk mittels moderner funktioneller Magnetresonanzmethoden (fMRT) erfassen lässt.
Von den zu erwartenden Forschungsergebnissen erhofft man sich einen weiteren Fortschritt auf dem Weg zur Therapie von häufig schwer therapierbaren neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen.

 

Wissenschaftspreis geht an die Abteilung für Neuroradiologie im Klinikum rechts der Isar (2008)

Den höchsten Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie erhielt erneut ein Mitarbeiter der Abteilung für Neuroradiologie des Klinikum rechts der Isar. Michael Breckwoldt wurde auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für seine wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Entzündungsprozessen bei verschiedenen ZNS-Erkrankungen beschäftigen. Im Speziellen beschäftigt sich der noch sehr junge Wissenschaftler (25 Jahre!) damit, wie spezifische, an Entzündungen beteiligte Enzyme im menschlichen Gehirn mittels Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbar gemacht werden können, ohne dass eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden muss. Der Preis ist nach Kurt Decker benannt, einem der Gründungsväter der Deutschen Neuroradiologie. Dieser hatte in München seinen Wirkungskreis. Die Auszeichnung ist mit 2500 Euro dotiert. Die Untersuchungen von Michael Breckwoldt erfolgten in enger Kooperation mit Wissenschaftlern der Harvard Medical School in Boston/USA und sind mit der Hoffnung verknüpft, frühzeitig herausfinden zu können, ob ein Patient von einer bestimmten Therapie, z.B. gegen die Multiple Sklerose, profitieren wird oder nicht. Gerade in jüngster Zeit wurden eine Reihe von neuen, sehr vielversprechenden Medikamente gegen diese nach wie vor sehr ernsthafte Erkrankung des ZNS entwickelt.

 


 

Zehn Mädchen auf der “Reise durch das Gehirn“


In den Schulherbstferien 2008 begaben sich erneut Schülerinnen auf die Reise durch das Gehirn. Im Rahmen des Ferienprogramms der bayerischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen besuchten zehn 14- bis 16-jährige Mädchen das Neuro-Kopfzentrum im Klinikum rechts der Isar. Drei Tage lang wurden die Mädchen sowohl in neurowissenschaftliche Forschungsthemen als auch in neurologische Krankheitsbilder eingeführt. Sie hatten dabei die Gelegenheit, die Kliniken für Neuroradiologie, Neuropathologie, Neurologie und Neurochirurgie kennen zu lernen. Durch kleine Experimente hatten sie dabei die Möglichkeit, sich einzelne Themen selbständig zu erarbeiten. Auf ganz besonderes Interesse stieß in diesem Zusammenhang die pathologische Untersuchung eines Gehirns (Sektion), die Teilnahme an einer Hirnoperation und an einer Krankenvisite. Fasziniert waren die Mädchen auch davon, an einem modernen MRT-Scanner “dem Gehirn bei der Arbeit“ zuzuschauen. Hintergrund des Ferienprogramms ist die Idee, junge Mädchen mit modernen Aspekten der Technik zu konfrontieren und bei ihnen auf diesem Gebiet frühzeitig das Interesse zu wecken.