Experimentelle Gliabiologie

Die Arbeitsgruppe für Experimentelle Gliabiologie erforscht die Bedeutung von Gliazellen bei autoimmun vermittelten Entzündungserkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS). Schwerpunkt unserer Arbeiten ist die Untersuchung der Interaktion von Gliazellen mit ZNS-infiltrierenden Immunzellen sowie deren Beeinflussung durch mikrobielle Metabolite und Umweltfaktoren.

Insbesondere in späten Stadien von Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose sind diese ZNS-intrinsischen Vorgänge von großer Relevanz, wobei die zugrundeliegenden Mechanismen bisher unvollständig verstanden und nur eingeschränkt therapeutisch zugänglich sind. Ziel unserer Forschung ist, die Interaktion von Astrozyten, Mikroglia und ins ZNS einwandernden Immunzellen besser zu verstehen und hierauf basierend neue Therapieansätze zu entwickeln.

Im Einzelnen werden folgende Projekte bearbeitet: - Rolle von glialen co-inhibitorischen Faktoren in akuten und späten Stadien der Multiplen Sklerose (DFG) - Mechanismen der Regulation von anti-inflammatorischen astrozytären Mediatoren in chronischen Entzündungsstadien (DFG) - Pharmakologische Beeinflussung glialer trophischer Faktoren in akuten und chronischen Stadien autoimmuner ZNS-Entzündung (DFG, Industriemittel) - Entwicklung von Biomarker-Systemen zur Evaluierung der Relevanz von mikrobiellen und Umweltfaktoren im Verlauf der Multiplen Sklerose (DFG)

Leiter der Arbeitsgruppe

Dr. med. Veit Rothhammer

MitarbeiterInnen:
Tobias Beyer, PhD Student
Iris Martí Fernández, Postdoctoral research fellow
Gabor Heimann, Assistenzarzt
Lucy Nirschl, B. Sc.
Dr. med. Thanos Tsaktanis, Assistenzarzt



 


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