Zerebrovaskuläres System / Intensivneurologie

Die Schwerpunkte unserer Arbeitsgruppe beinhalten die Optimierung der Akutversorgung sowie die Nachverfolgung von Patienten nach ischämischem Hirninfarkt insbesondere nach rekanalisierender Therapie (Thrombolyse und mechanische Rekanalisation) und Hirnblutungen.
Durch die Teilnahme an großen multizentrischen Registern können wir zudem zu einem besseren Verständnis sowohl für die Akutbehandlung als auch die Sekundärprävention nach erlittenem Schlaganfall beitragen: so erfolgt im German Stroke Registry (GSR) eine systematische Evaluierung der Thrombektomien in einem großen Patientenkollektiv in der klinischen Praxis, das Notfallmanagement von akuten Schlaganfällen bei Patienten unter verschiedenen Antikoagulationsschemata wird unter diagnostischen und therapeutischen Aspekten in RASUNOA-Prime erfasst. Darüber hinaus nehmen wir an einer Reihe prospektiver multizentrischer Studien teil, die unter anderem die Fragen nach Sinnhaftigkeit operativer Maßnahmen (Hemikraniektomie) bei schwerer Hirnblutung (SWITCH Studie), das Vorliegen einer akut behandlungsbedürftigen Verengung der Herzkranzgefäße bei akutem Schlaganfall (PRAISE Studie) bzw. die Entwicklung einer Demenz nach Schlaganfall (DEMDAS Studie) zum Inhalt haben.

Des Weiteren interessieren wir uns besonders für bildgebende Befunde von Hirninfarkt-assoziierten Symptomen wie Schmerzen, Depression oder vegetativen Dysfunktionen, was wir in eigenen monozentrischen Untersuchungen analysieren.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie und der Kardiologie im Klinikum. Die bildgebenden Untersuchungen erfolgen in Kooperation mit der Neuroradiologischen Abteilung.

Leitung

Dr. Silke Wunderlich

Mitarbeiter

Dr. Kathleen Bernkopf
Dr. Georg Haber
Dr. Johanna Härtl
Dr. Christiane Huber
Dr. Benno Ikenberg
Dr. Mia Koch
Dr. Jennifer Rösler
Manuela Wellermann (Study Nurse)



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