Translationale Neuroimmunologie

B-Lymphozyten kommt eine wichtige Rolle bei der Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS) zu. Auf B-Lymphozyten zielende Therapien, in Form von depletierenden Antikörpern, werden mit Erfolg zur Behandlung der schubförmigen und auch primär progredienten MS eingesetzt. Durch welche ihrer zahlreichen Eigenschaften B-Lymphozyten zur Entstehung der MS beitragen, ist derzeit nicht ausreichend bekannt. An der Klärung diese Fragen mitzuwirken, steht im Mittelpunkt des Interesses der Arbeitsgruppe. Insbesondere beschäftigen wir uns mit der Funktion von B-Lymphozyten und anderen Immunzellen im zentralen Nervensystem, wie z.B. im Liquor oder in meningealen Ansammlungen von Immunzellen, bei der MS, anderen neuroimmunologischen Erkrankungen und in Tiermodellen hierfür. Wir setzen insbesondere ein Modell der MS, die experimentelle autoimmune Encephalomyelitis (EAE), zur Erforschung unserer Fragestellungen zur Autoimmunität der B-Lymphozyten bei der MS ein. Veränderungen der B- und T-Lymphozytenrepertoires stehen im Zentrum unseres Interesses.

Leiter der Arbeitsgruppe

PD Dr. med. Klaus Lehmann-Horn

MitarbeiterInnen:
Brand, Rosa, Cand. med. (Doktorandin)
Coronel-Castello, Shila (Assistenzärztin)
Diddens, Jolien (Postdoc)
Lepennetier, Gildas, Postdoc
Miller, Ay-Lin, PhD student (Doktorandin)
Pfaller, Monika, BTA



 


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