Neuroophthalmologie

Im Rahmen der Multiplen Sklerose (MS) kommt es zu entzündlichen und neurodegenerativen Veränderungen in verschiedenen Bereichen des zentralen Nervensystems (ZNS). Neben dem Gehirn und Rückenmark finden sich diese Befunde auch am Sehnerven, sowie in der Netzhaut. Letztere ist mittels retinaler Optischer Kohärenztomographie (OCT) nicht-invasiv und zeiteffizient untersuchbar und kann möglicherweise wertvolle Zusatzinformationen für die Abschätzung des weiteren Krankheitsverlaufs bieten.

Im Einzelnen werden folgende
Fragestellungen verfolgt:


  • Charakterisierung von Netzhautveränderungen im Rahmen der Multiplen Sklerose und verwandten neuroimmunologischen Krankheitsbildern (Neuromyelitis Optica Spektrumerkrankung u.a.)

  • Immunologische und genetische Grundlagen von Veränderungen im Bereich des visuellen Systems bei Patienten mit MS

  • Anwendbarkeit der OCT-Untersuchung zum Monitoring des MS-Krankheitsverlaufs

  • Regulation ZNS-Kompartment-spezifischer Entzündungsvorgänge im Tiermodell (Kooperation mit der AG Experimentelle Neuroimmunologie)

Leiter der Arbeitsgruppe

PD Dr. Benjamin Knier

Mitarbeiterinnen

Dr. med. Lilian Aly (Assistenzärztin)
Anna-Lisa Scherzer (Assistenzärztin)
Andrea Hennemann (Orthoptistin)
Eva-Maria Strauß (cand. med.)
Christina Noll (cand. med.)
Josephine Wauschkuhn (cand. med.)

Kooperationspartner

Prof. Dr. Philipp Albrecht (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Alexander Brandt (University of California, Irvine)
Prof. Dr. Friedemann Paul (Charité Berlin)
Dr. Joachim Havla (Ludwig-Maximilians-Universität München)
International Multiple Sclerosis Visual System Consortium (IMSVISUAL)


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